Unsere Tiere

Die Legehennen

Auf dem Kastanienhof leben 3800 Hennen mit ihren Hähnen in zwei festen Ställen. Hier haben sie ihre Sitzstangen, 100 prozentiges, überwiegend selbst erzeugtes Biofutter, frisches Wasser, einen kuschligen Platz zur Eiablage und Scharrmöglichkeiten in der Einstreu.

Den angebauten großzügigen und lichtdurchfluteten Wintergarten können sie jederzeit für eine Entdeckungstour nutzen.  Mal gibt es frische Strohballen zum Auflösen, mal neuen Kalk bzw. auch Muschelkalk in den Buddelkisten. Manchmal stehen neue Picksteine zum Schnabelwetzen bereit, oder ein Haufen frischer Dinkelspelze wartet darauf, durchgewühlt zu werden - auf jeden Fall aber gibt es mindestens einmal am Tag Getreidekörner in die Einstreu. Langeweile mögen unsere Hühner nämlich nicht.

Von 10 Uhr morgens bis zum Einbruch der Dunkelheit können sie den großzügigen Auslauf unsicher machen. Hier hat jede Henne über 5 qm zur Verfügung und kann im stallnahen Bereich im Rindenmulch scharren, auf der Freifläche nach Würmern scharren, unter den Büschen dösen oder im Grünen ein paar Luzerneblätter fressen.

Wenn es unseren Hühnern gut geht, bedanken sie sich bei uns mit leckeren Eiern - und dann geht es uns gut.

 

Die Masthöhnchen

In drei Einheiten werden je circa 60 Masthähnchen gehalten.

Diese kommen als Tagesküken zu uns und bleiben die ersten vier Wochen im Wärmestall, denn noch würden sie ohne eine zusätzliche Wärmequelle frieren. Hier erhalten sie ein Starterfutter, bewegen sich im Dinkelspelz und beginnen schon in der zweiten Woche die Sitzstangen zu erklimmen.

Nach dem ersten Monat auf dem Kastanienhof ziehen sie in einen Stall mit erhöhten Sitzstangen, Stroh und Dinkelstreu und einem eigenen Wintergarten um. Jetzt benötigen die Tiere auch kein Kükenfutter mehr, sondern erhalten ein selbst gemischtes Futter aus 100 % Biokomponenten, die überwiegend vom eigenen Hof stammen.

Nach acht Wochen gehts dann in einen größeren Stall mit zusätzlichen 5 qm Grünauslauf pro Tier, der begeistert  für Rangkämpfe, Flugübungen oder einfach nur zum Rumhängen genutzt wird.

Wenn die Hähnchen etwa 12 Wochen alt sind, bringen wir die Tiere selbst zum Bio-Geflügelschlachter nach Unterrieden bei Witzenhausen.

Wir denken, dass ökologische Tierhaltung mehr sein sollte als bloß erhöhtes Tierwohl und eine ökologische Fütterung. Vielmehr streben wir es an, einen regionalen Fokus zu legen, kleine handwerklich arbeitende Betriebe zu unterstützen und Ihnen und Euch als Verbraucher*innen einen offenen und transparenten Einblick in unsere Tierhaltung zu bieten. Machen Sie sich selbst ein Bild!

mehr zur Geflügelschlachterei Roth in Unterrieden unter: https://bio-frischgefluegel-roth.de