Unsere Tiere

Die Legehennen

Auf dem Kastanienhof leben 3800 Hennen mit einigen Dutzend Hähnen in zwei festen Ställen. Hier haben sie Sitzstangen, Staubbäder, Picksteine und Strohballen, um ihr arteigenes Verhalten auszuüben und genügend Platz, um sich auch aus dem Weg zu gehen. 100 % Bio Futter, überwiegend vom eigenen Betrieb gehören für uns nicht erst seit dem Jahreswechsel 2022 zur Legehennenhaltung dazu, sondern bereits seit wir Legehennen halten.

Über den angebauten großzügigen und lichtdurchfluteten Wintergarten (auch Außenklimabereich) gelangen sie in den Auslauf, in dem jeder Henne zusätzlich gute 4 qm zur Verfügung stehen. Mindestens einmal täglich füttern wir Getreidekörner in die Einstreu. Ein guter Zeitpunkt, um ein Gefühl für die Stimmung in der Herde zu bekommen und zu schauen, ob es allen Tieren gut geht.

 

Bereits seit mehreren Jahren sind die drei Herdenschutzhunde Ida, Tomte und Karlsson feste Bestandteile der Herden. Die zusätzliche Aktivität durch die großen weißen Hunde schreckt Greifvögel, Fuchs und Marder ab und unsere Hühner nutzen viel selbstverständlicher auch weiter vom Stall gelegene Auslaufbereiche.

Die Masthöhnchen

In sechs Einheiten werden je circa 100 Weidehähnchen gehalten.

Diese kommen als Tagesküken zu uns und bleiben die ersten vier Wochen im Wärmestall, denn noch würden sie ohne eine zusätzliche Wärmequelle frieren. Hier erhalten sie ein Starterfutter, bewegen sich im Dinkelspelz und beginnen schon in der zweiten Woche die Sitzstangen zu erklimmen.

Nach den ersten sechs Wochen auf dem Kastanienhof ziehen sie auf die gegenüberliegende Straßenseite in einen der vier Mobilställe um. Jetzt benötigen die Tiere auch kein Kükenfutter mehr, sondern erhalten ein selbst gemischtes Futter aus 100 % Biokomponenten, die überwiegend vom eigenen Hof stammen.

Auf etwa fünf qm Grünauslauf pro Tier gibt es genügend Platz, um arteigenen Verhaltensweise nachzugehen.

Wenn die Hähnchen etwa 12 Wochen alt sind, bringen wir die Tiere selbst zum Bio-Geflügelschlachter nach Unterrieden bei Witzenhausen.

 

Wir denken, dass ökologische Tierhaltung mehr sein sollte als bloß erhöhtes Tierwohl und eine ökologische Fütterung. Vielmehr streben wir es an, einen regionalen Fokus zu legen, kleine handwerklich arbeitende Betriebe zu unterstützen und Ihnen und Euch als Verbraucher:innen einen offenen und transparenten Einblick in unsere Tierhaltung zu bieten. Machen Sie sich selbst ein Bild!

 

Mehr zur Geflügelschlachterei Roth in Unterrieden unter: https://bio-frischgefluegel-roth.de

 

Die Mobilställe sind im Rahmen des Agrarinvestitionsförderungsprogramms AFP gefördert worden.

 

Das Rote Höhenvieh

Seit Sommer 2021 grasen auf einer hofnahen Fläche zwei Mutterkühe der Rasse Rotes Höhenvieh mit ihren Kälbern. Auflage für die Bewirtschaftung der Naturschutzfläche der Stadt Wolfhagen war eine Beweidung, die unter anderem die sich an Bachläufen stark ausbreitende Herkulesstaude zurückdrängen soll. Die Wahl ist auf das Rote Höhenvieh gefallen, weil die alte Dreinutzungsrasse, die in der Vergangenheit für Milch, Fleisch und als Zugtier gehalten wurde, traditionell auch in unserer Region verbreitet war. Da bei uns das Hauptaugenmerk auf der Pflege der Naturschutzfläche liegt, müssen die Tiere nicht wie in anderen Betrieben Höchstleistungen erbringen, um wirtschaftlich zu sein. 

Zusätzlich kann der im Winter anfallende Mist als wertvoller Dünger auf die Felder ausgebracht werden.

So findet man uns

Familie Hüppe ° Oberelsunger Str. 35, 34466 Wolfhagen OT Nothfelden °  

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