Unser Hof

Wir lieben, was wir tun.

Zwischen Nothelden und Oberelsungen bewirtschaften wir unseren Biolandbetrieb mit Ackerbau und Geflügelhaltung. Auf ca. 120 ha wachsen Gerste, Weizen, Roggen, Dinkel, Hafer, Ackerbohnen, Lupine, Sojabohnen, Buchweizen, Kartoffeln sowie Klee, Luzerne und Gras. Die Feldfrüchte, die nicht für unsere Tiere benötigt werden, gehen an Mühlen, eine Mälzerei und an andere Biobetriebe in der Region, die unsere Flächen im Gegenzug mit wertvollem Stallmist versorgen.

Unsere Legehennen und Masthähnchen erhalten 100 % Biofutter, wobei der überwiegende Anteil von den eigenen Flächen kommt. Wir arbeiten kontinuierlich daran, den Eigenanteil zu erhöhen und experimentieren mit selbst erzeugten Sojabohnen, Buchweizen, Lupinen oder Ackerbohnen.

 

Als Demonstrationsbetrieb für Ökologischen Landbau haben wir bereits verschiedenen Gruppen Einblick in unsere Arbeit und in unseren Betrieb gewährt und anschließend bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen interessante und schöne Gespräche geführt. Alle Verbraucherinnen und Verbraucher sind dazu eingeladen, sich selbst ein Bild von unserem Kastanienhof zu machen!

 

Unser Betrieb ist außerdem immer wieder Teil von Forschungsprojekten: Die Umstellung 2011/2012 wurde von einer Gruppe Studierender der Uni Kassel begleitet, die den Betrieb analysiert haben und dann Vorschläge für Weiterentwicklungsmöglichkeiten gemacht haben. 2016/2017 wurde von einem Wissenschaftler der Uni Kassel die Verwendung von Klee- und Luzerneflächen als Eiweißfutter für Legehennen unter Praxisbedingungen untersucht. Auch hier war das Ziel, den Eigenanteil im Futter zu erhöhen, um mehr Planungssicherheit zu haben und unnötige Transportwege zu sparen. 2020 wurde der Betrieb im Rahmen eines Moduls im Studiengang "Nachhaltiges Wirtschaften" nach den Kriterien der Gemeinwohlökonomie zertifiziert. In einer weiteren Projektarbeit wurde das Potential einzelner Flächen für weitreichendere Naturschutzmaßnahmen analysiert. Bis Ende 2021 fand die Erhebung im KLUFT-Projekt (mehr Infos: hier) statt, bei dem unterschiedliche Substrate hinsichtlich der Eignung für den Nahbereich getestet wurden. Wenn Substrate gefunden werden, die ausreichend Stickstoff binden können und eventuell noch förderlich für die Tiergesundheit sind, wäre das eine tolle Möglichkeit, den Nährstoffeintrag im stallnahen Bereich durch regelmäßigen Austausch zu reduzieren. 

Im Oktober 2021 haben wir zwei Teilflächen in einem beweideten Grünland mit heimischen Saatgut neu eingesät. Gemeinsam mit dem LLH wollen wir in 2022 die Bestandsentwicklung beobachten, aufgegangene Arten bestimmen und eventuell noch eine weitere Fläche einsäen, um Faktoren abzuleiten, die für die Nachsaat in bestehendem Grünland wichtig sind. 

Im Dezember 2021 hat sich ein Student der FH Südwestfalen angeschaut, wie die Auslaufnutzung von Legehennen in unterschiedlich gestalteten Ausläufen ist (Agroforst, wenig Struktur, Herdenschutzhunde).

 

Außerdem haben in der Vergangenheit mehrfach Umstellerseminare des LLH bei uns stattgefunden. 

 

Geschlossene Kreisläufe, regionale Vermarktung und Transparenz sind uns wichtig und wir arbeiten stetig daran, uns in diesen Feldern zu verbessern. Für Anmerkungen, Hinweise und Kritik (positiv wie negativ), gerne persönlich, sind wir dankbar!

 

 

Unsere Produkte gibt es direkt am Hof im Lädchen des Vertrauens, im Hofladen und der Abokiste des Eschenhofs, dem Naturkostladen Neue Wege und Schmanddibben in Kirchditmold, der Getränkequelle in Weimar, sowie dem Edeka-Markt in Zierenberg. Außerdem kann man unsere Produkte im Biorestaurant Weissenstein in Kassel lecker zubereitet genießen.

Der überwiegende Teil unserer Eier geht an unseren Biolandpartner Eckhardt Eisenach nach Guntershausen.

 

 

So findet man uns

Familie Hüppe ° Oberelsunger Str. 35, 34466 Wolfhagen OT Nothfelden °  

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Bitte alternativ katharina@unser-kastanienhof.de nutzen!

05606 5579982