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hier lassen wir euch in regelmäßigen Abständen daran teilhaben, was auf dem Hof passiert


Nächster Schlachttermin: 19.Januar 2019

Wir schlachten wieder Bioland-Masthähnchen.

Die Hähnchen sind küchenfertig und eingeschweißt, ohne Innereien für 12,50€/kg erhältlich.

Auf Wunsch teilen oder zerlegen wir für Sie in haushaltsgerechte Portionen.

Ebenfalls Mitte Januar gibt es frische Suppenhühner.

Bei Interesse bitte per e-mail, Telefon oder direkt auf dem Kastanienhof vorbestellen!

---------An diesem Termin gibt es auch frische Suppenhühner-----------------------------

Außerdem sind ständig tiefgekühlte Suppenhühner zum Preis von 7,50€/kg verfügbar.

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Der Nachwuchs

Das Jahr geht zu Ende

Ein sehr ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende zu und auch das letzte Viertel war bisher nicht langweilig. Anfang Oktober gab es Nachwuchs im Hühnerauslauf, nicht geschlüpft, sondern geboren. Elf kleine Wollknäule üben sich seitdem als Herdenschützer und werden von Ida und Tomte auf ihre künftigen Aufgaben vorbereitet. Auch uns halten sie auch ordentlich auf Trab! Anfang Januar gehts dann zu den neuen Besitzern, um dort andere Hühner vor Waschbär, Fuchs und Habicht zu schützen.

Die Sojaernte war im Ertrag für dieses Jahr ok und wir konnten vor allem trocken dreschen. Auch im nächsten Jahr werden sie wieder unsere Fruchtfolge bereichern. Unsere Kartoffeln waren besser als erwartet, die Sortierung ist allerdings etwas kleiner ausgefallen und die Knollen haben durch den Trockenstress vermehrt Wachstumsrisse. Die Aussaat der Winterungen verlangte dieses Jahr aufgrund der Trockenheit Flexibilität in Anbau und Bodenbearbeitung. Dieses Jahr haben wir erstmals Wintergerste in Mischkultur mit Wintererbsen ausgesät und außerdem den Roggenanteil erhöht. Ein Teil dieses Getreides wird direkt als Backgetreide an die Gutsbäckerei Kragenhof in Kassel gehen, sodass ihr ein Stück Kastanienhof in Broten des Kragenhofs schmecken könnt. Kleine, aber kontinuierliche Schritte, immer weiter auf unserem Weg in der Region für die Region.

Nun freuen wir uns mit allen Freunden des Kastanienhofs auf eine niederschlagsreiche, besinnliche und schöne Vorweihnachtszeit.

Sommer und kein Ende

Der Sommer 2018 war sehr entspannt, wir konnten unser Getreide und die Bohnen trocken einbringen und waren mit der Haupternte bereits Anfang August fertig. Während die Erträge beim Winterweizen, Roggen und Dinkel überraschend gut ausfielen, haben die Sommerungen deutlich mehr unter der Trockenheit gelitten und die Erträge blieben unterdurchschnittlich. Insgesamt sind wir hier in Nordhessen aber mit einem blauen Auge durch die Trockenheit gekommen und glücklicherweise auch von den schweren Unwettern verschont geblieben. Allerdings hatte die regenarme, bzw. nahezu regenfreie Zeit nicht nur auf die erst im Frühjahr ausgesäten Kulturen (=Sommerungen) einen negativen Einfluss, sondern auch im Grünland und beim Kleegras gab es deutlich weniger Ertrag, am besten kam die tiefwurzelnde Luzerne, ebenfalls eine Futterpflanze, mit der Trockenheit klar. Die Kartoffeln sind ebenfalls kleiner und weniger als sonst, aber trotz allem besser als erwartet. Unsere erstmals angebauten wärmeliebenden Sojabohnen haben gut Schoten angesetzt, aber wir dürfen gespannt bleiben, wie Kornertrag und Qualität ausfallen werden. Sie brechen jetzt schon zusammen, obwohl sie eigentlich noch vier Wochen länger Vegetation bräuchten. Wir freuen uns schon auf die Ernte aus diesem Erstversuch: Ab Herbst kommen dann, wenn alles gut geht, mehr als zwei Drittel unseres Futters für die Hennen von unseren eigenen Flächen - und wir arbeiten weiter daran, diesen Anteil stetig zu erhöhen: In der Region für die Region. Dazu passt auch die Inbetriebnahme der neuen Solaranlage, mit der wir mehr als die Hälfte unseres Stroms selbst produzieren. Die Bodenbearbeitung haben wir sehr flach gemacht, um Wasser zu sparen, denn während eine flache Bodenbearbeitung den kapillaren Wasseraufstieg und die Verdunstung unterbindet und somit Wasser im Boden hält, wird bei einem beispielsweise durch Pflugeinsatz tiefengelockerten Boden eine große Menge an Erde freigelegt, die in der Folge sehr viel nachhaltiger austrocknet. Mit der Aussaat der Zwischenfrüchte warten wir jetzt noch auf einen schönen Regen, damit die Pflanzen beste Wachstumschancen bekommen. Hühner und Hähnchen haben den Auslauf in diesem Sommer nur morgens und abends richtig genutzt, in der Hitze sind sie am liebsten im Stall geblieben. Bis jetzt sind Sie aber gut durch den Sommer gekommen. Ida und Tomte, unsere beiden Herdenschutzhunde, haben sehr gut aufgepasst - die Probleme mit sehr hohen Verlusten durch Greifer und Füchse, Marder oder Waschbären sind dank den beiden glücklicherweise fast schon vergessen. Jetzt warten wir alle auf ein wenig Abkühlung und einen schönen Landregen.

Rückblick auf den Mai - ein ereignisreicher Monat!

Der Mai war ein sehr ereignisreicher Monat für uns alle. Das ist sicher auch einer der Gründe, weshalb wir so lange nichts von uns haben hören lassen. Als großes Ereignis im Kastanienhofkalender stand dick und fett am 13. Mai unser Hoffest. Wir konnten mit vielen großen und kleinen Besucherinnen und Besuchern einen schönen Tag verleben - und auch das Wetter hat wider Erwarten hervorragend mitgespielt und der (von allen Bauern) langersehnte Regen kam erst am späten Nachmittag in Nothfelden an. Neben den vielen Leckereien, die probiert werden konnten, kamen auch die Kinder auf ihre Kosten :-) Ihr findet ein paar Bilder unter diesem Blogbeitrag, um euch ein eigenes Bild zu machen. Außerdem haben wir Hofführungen angeboten, im Rahmen derer sich alle Besucherinnen und Besucher ein eigenes Bild von unserem Kastanienhof machen konnten. Als neues Projekt haben wir "Mein Hühnerhof" vorgestellt. Das Projekt entstand aus dem Bedürfnis heraus, eine Alternative für das sinnlose Töten der Brüder der Legehennen nach dem Schlupf zu entwickeln. Denn auch bei Biolegehennen besteht grundsätzlich das Problem, dass es bisher keine etablierte Nutzung dieser Bruderhähne gibt. Wer mehr darüber erfahren möchte, kann sich im Kapitel "Mein Hühnerhof" auf unserer Homepage oder im persönlichen Gespräch informieren.

 

Kurz nach dem Hoffest kamen die Sojabohnen, die wir dieses Jahr versuchsweise das erste Mal anbauen, in die Erde. Das haben wir aber nicht selber gemacht, sondern einen Lohnunternehmer mit Einzelkornsämaschine beauftragt. Zum besseren Wachstum und für die mechanischen Unkrautregulierung ist es nämlich besser, wenn wir die Bohnen in einem bestimmten Abstand legen, sodass es möglich ist, diese später mit speziellen Maschinen zu hacken. Die Bohnen haben das warme Wetter sichtlich genossen und wir können uns jeden Tag an einem besonders schönen Bestand erfreuen!

im Hühnerauslauf

Der Mai ist gekommen...

...zumindest fast!

Nach einem sehr späten Start der Feldarbeiten konnten wir im April die Aussaat der Sommerungen  und die Pflegearbeiten auf den Feldern bei guten Bedingungen durchführen. Die Natur hat sich im April explosionsartig entwickelt und wir freuen uns an den guten Beständen. Diese Woche werden noch die Kartoffeln gepflanzt, die Sojabohnen allerdings wollen es noch wärmer, mit deren Aussaat werden wir noch bis Mitte Mai warten.

Die Hunde haben sich mittlerweile eingelebt und halten die Hühnerausläufe gut unter Kontrolle.

Sie sind echter Bestandteil der Herde und machen auch nicht mehr ganz soviel Blödsinn.

Im Moment stecken wir in den Vorbereitungen zum Hoffest am 13. Mai. Es macht Spass, so einen Tag vorzubereiten, aber es sorgt auch für einiges an Aufregung und Arbeit.

Wir freuen uns auf Euch, auf einen schönen Tag mit netten Begegnungen, guten Gesprächen und natürlich auch lecker Essen und Trinken in Bio-Qualität. Ihr könnt Euch informieren über unser gemeinsames Unternehmen Bickus und auch über unser neues Projekt "mein Hühnerhof", mit dem wir im Mai starten werden. Das Programm und weitere Infos findet ihr unter dem Menüpunkt Hoffest

Am 25. April waren wir im Rahmen der Veranstaltungsreihe "The Farmer is present", einem Dialog zwischen Erzeugern und Verbrauchern, im Biorestaurant Weissenstein in Kassel eingeladen. Diesmal ging es um das Thema "Ei und Geflügel" und wir konnten bei einem leckerem Geflügelmenü 

sehr gute und interessante Gespräche mit Verbraucher*innen führen.

Das soll erstmal wieder als Info reichen und jetzt geht's raus in die herrliche Frühlingssonne.

 

wir sehen uns am Muttertag

 

Eure Familie Hüppe

 

 

mehr Informationen zu dem Projekt bickus 

mehr Informationen zu dem Biorestaurant Weissenstein

 

 

 

 

Impressionen vom Hoffest